vergangene Meditationen

In der Meditation vom 26. Mai 2018 betont Heinz Grill, wie wichtig es ist, eine Idee zu haben, bevor man in die Praxis geht. Das konnten die Yoga-Praktizierenden in der Begegnung vor der Meditation feststellen und überprüfen.

Heutzutage gibt es kein Bewusstsein dafür, dass es nicht die Materie ist, die etwas erzeugt, sondern dass es die Ideen sind, die auf die Materie wirken.

In dieser dunklen und schwierigen Zeit, in der wir leben und in der es an Licht mangelt, glauben wir nicht genug an die Realität der Ideen und damit an die Kraft der Spiritualität. Je mehr wir uns auf unsere materiellen Schwierigkeiten konzentrieren, desto schwieriger wird es, sich von diesen zu distanzieren und Lösungen zu finden. Wir vergessen, dass wir die Probleme mit dem Geist lösen können. Jedoch müssen wir mit Ideen arbeiten, mit unseren Gedanken, um mit Bewusstheit Inhalte schaffen zu können.

Bezüglich unseres Körpers, ist es so, dass wir unsere Aufmerksamkeit mehr auf den Teil richten, von dem der Schmerz kommt und nicht auf die Idee. Oder wir sind zum Beispiel davon überzeugt, dass wir im Yoga nur mit der Kraft des Körpers bestimmte Ergebnisse erzielen können.

Berücksichtigen wir nun, wie auf den physischen Körper die Bedingungen der Umgebung, Umweltverschmutzung, die Gesellschaft, der Einfluss des Gesellschaftsgeistes und die Kraft des Lichts einwirken. Unser physischer Körper wird durch äußere und durch unbewusste Einflüsse strukturiert, und gerade deshalb sollte unser Bewusstsein viel stärker unsere physische Struktur (Form) bearbeiten.

Wir müssen uns bewusst sein, dass die Form, oder in diesem Fall besser gesagt unsere physische Struktur, von diesen Faktoren beeinflusst wird. Wir selbst gestalten unsere eigene Form. Die strukturbildenden Formkräfte sind bei Kindern gut sichtbar, und diese Veränderungen in ihrer Struktur werden beispielsweise in Waldorfschulen fotografiert.

Es ist nicht nur der Stoffwechsel, der durch die Nahrungsaufnahme die Form schafft, sondern es muss auch ein Bewusstsein vorhanden sein, das uns seinerseits die Kraft gibt.

Die Formbildekräfte, die auch in den Asanas sehr gut beobachtet werden können, können besser bei freiem Bewusstsein eingreifen, wie bei Pflanzen und Blumen, deren ätherische Kräfte frei arbeiten und nicht durch einen Willen gezwungen werden. Gerade in den Phasen der Ruhe und des Loslassens des Willens wirken die strukturbildenden Kräfte besser. Der Ätherleib braucht Ruhe und Loslassen, damit er fließt und arbeitet.

In der Meditation werden wir etwas verwenden, das nicht von uns oder aus unserer Vergangenheit kommt; es ist einfacher, wenn wir spirituelle Inhalte verwenden.

Das Bild der heutigen Meditation ist eben die Form und die auf sie einwirkenden strukturbildenden Kräfte, wie Licht, Ideen aus dem Kollektiv, das Unbewusste, die Umgebung und das Bewusstsein.

übersetzt aus dem Italienischem

Caterina

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